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Wenn eine verhältnismäßig junge Band wie die Jungs und Mädels von WHITE TRAP anmeldet lupenreinen Hardrock machen zu wollen, geht schon mal ein Raunen durch die Menge. "Was wissen denn die Youngsters davon" maulen die Einen, "die klauen doch nur" mutmassen die Anderen.
Und allen Unkenrufen zum Trotz praktiziert die Band aus Rheinbach, dem Städtchen vor den Toren von Bonn und Köln frech grinsend, mit lässiger Nonchalance und geradezu unverschämtem Groove genau dieses Genre, und das so authentisch und mitreissend, dass es auch gestandenen Leder-Männern und Nieten -Ladies die Tränen in die Augen treibt.
Die Kronjuwelen von WHITE TRAP, die sich als gemischtes Quintett seit 2007 über die kleinen und großen Clubbühnen ihrer Region spielt, sind eindeutig die eingängigen Refrains ihrer Mitsing-Hymnen, ein Frontmann, der weiß, wie melodiös-schnörkellos statt seicht gesungen wird, und ein Arsch voll klassischer und unfassbar cooler Gitarrensoli von filigran bis ungestüm.
Enthusiasmus ist das Zauberwort, und genau den haben Sänger Til, die Gitarristen Mike und Jan, Drummer Tobi und Bass Lady Katha, allesamt um die Zwanzig, im Überfluss. Und statt die großen Vorbilder wie AC/DC und GUNS 'N' ROSES zu plündern, kriegt die junge Truppe die Kurve und erfindet für sich das Hardrock-Ding nochmal ganz neu, so, als wärs das erste mal.
„Sagenhaft tight, handwerklich erstaunlich versiert und dabei cool und leichtfüßig.“ urteilte auch die Jury vom POPMOTOR, des größten Nachwuchscontests für NRW und RHLP.
Überflüssig zu erwähnen, dass man die Band am besten Live genießt, denn da funktionieren die großen Gesten der Boogie 'n' Roll - Stampede namens WHITE TRAP am besten.
Die Garantie auf kochende Säle und feiernde Massen sind hier Veranstalter Risiko, und die Rock Steady Rythms plus explosive Bühnenshow von Til, Mike und Co verzücken nicht nur den, der sein Haar, seine Klamotten und seinen Drink so trägt wie schon in den seeligen 70ern, sondern hier dürfen wir alle nochmal Rock'n Roll Kinder sein und das Achteln, das Welt bedeutet, wieder neu erfinden. Und was gibt's denn bitte Schöneres ? |